Die neuen ‘Klimaexperten’

Heute wurde der letzte Teil des Uno-Klimaberichts veröffentlicht. Zahlreiche Medien berichteten darüber und in den entsprechenden Foren enstanden wilde Diskussionen. Auch ich kam nicht umhin meine Meinung zu letzterem ‘Expertenklamauk’ in einem Forum der NZZ darzulegen.

Den Artikel der NZZ mit meinem Kommentar gibts hier.

Und hier nochmal mein bescheidener Beitrag:

Die anhaltende Klimadiskussion hat mindestens etwas bewirkt: die Zahl der einschlägigen Spezialisten ist schneller angewachsen als die CO2 Konzentration in der Erdatmosphäre.

Diese neuen Klimaexperten berufen sich fachmännisch auf persönliche Wetterbeobachtungen, Zeitungsartikel, Hörensagen, Fernsehsendungen, Richtersprüche und wissenschaftliche Artikel, um ihre differenzierten Positionen zu rechtfertigen (der Vermischung diverser Quellen und derer Interpretationen zu einem bunten Potpourri, scheint diesbezüglich keine Grenze gesetzt). So kann man des öfteren beobachten, wie sich die neuen Sachverständigen wilde Schreibduelle liefern, und zwar mit Argumenten, über die herkömmliche Klimaexperten beider Lager wohl nur die Köpfe schütteln würden.

Und wenn es nicht so traurig wäre, könnte man ob der Komödie ganz herzhaft lachen.

2 Responses to “Die neuen ‘Klimaexperten’”


  1. 1 Cap

    http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)

    Du Keine-Meinung-Haber! Auf die Idee, dass Du Experte bist, ist er gar nicht gekommen.

  2. 2 Lagerist

    Ich glaube auf Herrn S. einzugehen hat keinen Sinn.

    Natürlich habe ich eine Meinung, aber ich halte sie ehrlich gesagt für zu unqualifiziert, als dass ich sie in jedem Forum rumposaunen müsste, obwohl mir auf Anhieb auf praktisch jedes seiner “Argumente” ein plausibles Gegenargument einfallen würde und ich sicher mehr Ahnung von der Thematik habe als so mancher, der da mit diskutiert (gleiches gilt für die Diskussion bei der Süddeutschen Zeitung).

    Aber ich glaube das Problem fängt schon vor dem eigentlichen Sachverständnis an, nämlich beim Verständnis von Wissenschaft, dem Erkenntnisgewinnungsprozess und der Logik der Argumentation (häufig sind sehr viele interne Widersprüche enthalten, z.B. auch bei der ARD/RTL-Doku, die er als Quelle angibt).

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